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Was ist das Internet der Dinge?

Der Begriff „Internet der Dinge“ begleitet uns mittlerweile schon einige Jahre und trotzdem ist vielen noch nicht bewusst, welche bahnbrechenden Möglichkeiten sich dadurch noch ergeben werden. Es beeinflusst bereits unser Leben, unser Wohnen, unser Lernen und unser Arbeiten.

Das Internet der Dinge beschreibt „intelligente Geräte“, welche zur zunehmenden Vernetzung unserer Umwelt beitragen. Die Kommunikation erfolgt zwischen Computer und Gerät in Netzwerken und somit können Messdaten gewonnen werden. Damit wird uns zum Beispiel ermöglicht über moderne Technologien das Heizungsthermostat automatisiert zu steuern, um die Temperatur in unserer Wohnung anzupassen und Energie zu sparen.

Internet der Dinge
Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Internet_of_things_signed_by_the_author.jpg

 

Die Chancen die uns das „Internet der Dinge“ bietet sind grenzenlos und wir haben die einmalige Gelegenheit es aktiv mitzugestalten. Es bieten sich eine Vielzahl von Bereichen an:

  • Smart Homes
    Definiert das intelligente Zusammenspiel von Heizung, Licht und Hausgeräten über intelligente Steuerungssysteme. Mehr dazu
  • Smart Cities
    Durch eine starken Vernetzung von Technologien und Menschen mittels Services und Infrastrukturen wird ein Zusammenleben im urbanen Raum bei geringem Energieverbrauch verwirklicht. Mehr dazu
  • Big Data
    Darunter versteht man die Ansammlung und Auswertung eines riesigen, immer größer werdendes Datenvolumens. Die Vernetzung im Internet der Dinge produziert eine Datenflut die man durch intelligente Auswertung für neue Anwendungen clever nutzen kann. Mehr dazu
  • Industrie 4.0
    Durch die Vernetzung und Virtualisierung entstehen auch in der Industrie vollkommen neue Anwendungspotenziale. Echtzeitdaten werden genutzt und die Umweltbilanz in den Produktionsprozess Einbezogen. Ein wichtiger zukünftiger Meilenstein der Vision Industrie 4.0 ist die Smart Factory. Mehr dazu
  • Cyber-physikalische Systeme
    Es handelt sich um Systeme mit eingebetteter Software und Elektronik, die über Sensoren und sogenannte Aktoren mit der Außenwelt verbunden sind. Mehr dazu
  • Wearables
    Definiert ein Computersystem, das während der Anwendung am Körper des Benutzers befestigt ist. Mehr dazu

Die Frage die sich Österreich’s Unternehmen stellen müssen ist: “Ist man in der Lage das volle Potential und die damit verbundenen Vorteile des Internets der Dinge zu nutzen?“

Wenn Unternehmen die zukunftsweisenden Möglichkeiten erkennen und nutzen möchten, ist es notwendig Ihr Verständnis durch frühe Experimente mit hybriden Produkten und Dienstleistungen zu verbessern.
Zahlreiche Unternehmen haben das Potenzial des Internet der Dinge bereits erkannt und realisieren es bereits:

  • IBM
    IBM, ein global tätiges Unternehmen, ist bereits auf den “Internet of Things”- Zug aufgesprungen. Ihr Managed Cloud Service namens BlueMix, ermöglicht es  Anwendungen für das Internet der Dinge und Industrie 4.0 viel schneller als bisher zu entwickeln. Dadurch kann man IoT-Anwendungen entwickeln, die Daten aus physikalischen Geräten die mit einem Netzwerk verbunden sind, wie zum Beispiel intelligente Stromzähler, auslesen, vereinfachen und beschleunigen. Zum Artikel
  • Cisco
    Cisco sagte im IBSG Report 2011 bereits 50 Milliarden verbundene Geräte/Dinge im Jahr 2020 voraus. Auch Accenture, eine der weltweit größten Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister, sagt voraus dass das Internet der Dinge bis 2030 $14.2 Billionen zur Weltwirtschaft beitragen. Es ist an der der Zeit, dass Unternehmen die nächste Welle der digitalen Revolution wahrnehmen und Sie nutzen um neue Marktchancen zu realisieren und modernisierte Geschäftsmodelle zu etablieren. Zum Artikel
  • Accenture
    Accenture’s Forschungsergebnisse legen nahe, dass von dieser kommenden Generation der digitalen Technologien auch die Arbeitskräfte in Zukunft profitieren werden. Die potenziellen wirtschaftlichen Vorteile des Industrial Internet of Things können massiv sein, aber sie sind nicht selbstverständlich.
    Das wiederum wirft zwei Schlüsselfragen auf: Sind Unternehmen bereit den vollen Nutzen aus dieser Möglichkeit zu schöpfen? Setzen Regierungen die richtigen Bedingungen um den Fortschritt zu fördern und die Vorteile zu erfassen? Zum Artikel
  • Gartner
    Gartner, der US-Marktforscher, unterscheidet zwischen zwei Arten von Informationstechnologien: einerseits die traditionelle IT, die bisher genutzt wurde, und andererseits die non-traditionelle IT, in diesem Fall das Internet der Dinge. Gartner sieht hier hohes Wachstumspotenzial. Im Jahr 2009 waren zweieinhalb Milliarden Geräte weltweit vernetzt, und zwar überlicherweise Smartphones, Computer und Tablets. Für 2020 prognostiziert Gartner, dass mehr als 30 Milliarden vernetzte Geräte, darunter auch Gebrauchsgegenstände, im Netz sein werden. Zum Artikel

Eine weitere interessante Aussage von Gartner ist, dass bis 2017 bereits 50% der Internet of Things Lösungen von Start-Ups stammen werden die weniger als drei Jahre alt sind. Diese Ansicht wird durch sehr erfolgreiche Start-Up Beispiele sowohl international, als auch national, untermauert:

  • Nest
    Die amerikanische Firma führt zwei vernetzte und intelligente Produkte im Angebot und zwar einen Heizungsthermostat und einen Brandmelder. Der Heizungsregler merkt sich, wann Personen sich im Hause befinden und regelt dementsprechend die Temperatur der Räume. Diese Temperaturregelung funktioniert natürlich nur, wenn sie genügend Daten über die Bewohner besitzt.
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  • Tado
    Der neue Thermostat von Tado ist mit sehr vielen Heizungen kompatibel. Im Gegensatz zum Vorgänger lässt sich die Temperatur direkt am Thermostat  und zusätzlich per App einstellen. Tado eignet sich für eine Vielzahl von Heizthermen, Gas- und Ölbrennern, Wärmepumpen und elektrischen Fußbodenheizungen. Nur in Wohnungen ohne Heizkessel lässt sich Tado bislang nicht installieren.
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  • LineMetrics
    Das Produkt LineMetrics ist eine sehr einfach zu benutzende Cloud-Plattform, die Unternehmen dabei unterstützt, sich auf Basis von Sensordaten laufend zu optimieren. Das gleichnamige Unternehmen ist Innovationsführer im Bereich der einfachen Sensordatenerfassung. Das 2012 in Österreich gegründete Unternehmen nutzt Technologien des „Internet of Things“, um ein modernes Geschäftsmodell im B2B-Markt zu etablieren. Durch das einzigartige Gesamtkonzept werden vor allem dem Mittelstand erstmals Informationen automatisiert zugänglich gemacht, die bisher nur großen Unternehmen vorbehalten waren. Die Plattform wird von seinen Anwendern hauptsächlich in den Bereichen Energieeffizienz, Asset- und Remote-Monitoring und Produktionsoptimierung eingesetzt.
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Sämtliche Aufzählungen in diesem Blog-Beitrag sind bei weitem nicht vollständig. Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Wir hoffen trotzdem ein wenig Einblick in unsere Welt geben zu können. Mit dem IoT Junior Cup kannst du direkt und ohne Risiko in diese Welt eintauchen.

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